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Die Entwicklung des Humanvermögens im technologischen und organisatorischen Innovationsprozess

von Dr. Zhongsheng Sun

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Zs/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:36:45 Guckar
BauernOpfer, Doré und Clar 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zs

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 2-5, 8-24
Quelle: Doré und Clar 1997
Seite(n): 162, Zeilen: 162:15-19.20-22.28-43
Die meisten Versuche, Humankapital und seinen Wert formal zu erfassen, gehen auf die Humankapitaltheorie zurück. Die Grundannahmen der Humankapitaltheorien sind übersichtlich: Ausgangspunkt ist der neoklassische Ansatz, dass Individuen - wie alle anderen Marktteilnehmer - versuchen, ihren Gewinn über die Zeit im Markt zu maximieren. [...]

Nach der Humankapitaltheorie investieren Individuen weniger aufgrund ihrer Neigungen in eine bestimmte Ausbildung, sondern primär entsprechend der damit verbundenen Ertragsrate. Schon die Kosten der Ausbildung sind schwierig zu erfassen. Die Erträge der Bildung, die für das Individuum sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Werte umfassen, sind noch schwieriger zu berechnen. Zudem gibt es vielfältige gesellschaftliche Erträge von Bildung in der Form positiver externer Effekte.

Die Humankapitaltheorie geht vereinfachend davon aus, dass sich die Erträge von Investitionen in Humankapital ausschließlich in den im Laufe des Lebens realisierten Löhnen widerspiegeln. Dieser Aussage liegt die Annahme zugrunde, dass mit einem höheren Ausbildungsniveau eine höhere Arbeitsproduktivität einhergeht, welche mit der Zahlung höherer Löhne honoriert wird.

Das Modell unterstellt einen vollkommen Markt, in dem uneingeschränkter Wettbewerb herrscht. Angebot und Nachfrage eines Gutes werden über Preismechanismen reguliert, und alle Marktteilnehmer haben den gleichen Zugang zu Informationen, auf deren Grundlage sie ihre Entscheidungen treffen. Ausgebildete Individuen bieten ihre Fähigkeiten in einem vollkommenen Arbeitsmarkt an. Ihr Humankapital wird so lange aufgekauft, bis der Grenznutzen des Humankapitals den Grenzkosten im Markt entspricht.122


122 Vgl. DORE / CLAR (1997): S. 162.

[Seite 162]

Die meisten Versuche, Humankapital und seinen Wert formal zu erfassen, gehen auf die Humankapitaltheorie zurück.4 Die Grundannahmen der Humankapitaltheorie sind übersichtlich: Ausgangspunkt ist der neoklassische Ansatz, daß Individuen - wie alle anderen Marktteilnehmer - versuchen, ihren Gewinn über Zeit im Markt zu maximieren. [...] Nach der Humankapitaltheorie investieren Einzelpersonen also weniger aufgrund ihrer Neigungen in eine bestimmte Ausbildung, sondern hauptsächlich entsprechend der damit verbundenen Ertragsrate: [...]

Bereits die Kosten der Ausbildung - z.B. die Kosten der zeitlichen Investitionen - sind schwierig zu erfassen. Die Erträge der Bildung, die für das Individuum sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Werte umfassen, sind noch schwieriger umfassend zu berechnen.5 Die Humankapitaltheorie hat hier eine einfache Formel gefunden: Sie geht davon aus, daß sich die Erträge von Investitionen in Humankapital ausschließlich in den im Laufe des Lebens realisierten Löhnen widerspiegeln. Diese Aussage beruht auf der Annahme, daß mit einem höheren Ausbildungsniveau eine höhere Arbeitsproduktivität einhergeht, welche die Gesellschaft mit der Zahlung höherer Löhne honoriert.

Das Modell postuliert das neoklassische Konstrukt eines „vollkommenen Marktes“, in dem uneingeschränkter Wettbewerb herrscht, Angebot und Nachfrage eines Gutes über Preismechanismen reguliert werden, und alle Marktteilnehmer gleichen Zugang zu Informationen besitzen, auf deren Grundlage sie ihre Entscheidungen treffen. Ausgebildete Individuen bieten ihre Fähigkeiten in einem vollkommenen Arbeitsmarkt an, und ihr Humankapital wird so lange aufgekauft, bis der Grenznutzen des Humankapitals den Grenzkosten im Markt entspricht.


4 In Kapitel VI.2 wird die Humankapitaltheorie als Grundlage ökonometrischer Untersuchungen erläutert. Weitere Zusammenstellungen finden sich in:

Becker, G. (1983) Human Capital: A Theoretical and Empirical Analysis with Special Reference to Education, 2nd ed. University of Chicago Press, Chicago

Pfeiffer, F. (1996) Untersuchungen zur Humankapitalbildung über den Lebenszyklus (Langfassung). Gutachten für die Akademie für Technikfolgenabschätzung, Stuttgart

5 Zudem gibt es noch vielfältige gesellschaftliche Erträge von Bildung, auf die die Humankapitaltheorie nicht eingeht, und die im Abschnitt „Externe Effekte der Bildung“ in Kapitel VII. 1 behandelt werden.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20140119143708

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