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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 7-27
Quelle: Graff 1993
Seite(n): 38, Zeilen: 1-26
Gemeinsam ist der neoklassischen Wachstumstheorie und der neuen Wachstumstheorie, dass die Entwicklung zentraler makroökonomischer Größen entlang eines säkularen Gleichgewichtswachstumspfades untersucht wird. Diskutiert werden dabei in der neuen Wachstumstheorie vor endogenen Wachstums Modelle [sic] sowie die Konvergenzhypothese, so dass folgende beiden Fragen zentrale Bedeutung haben:

(1) Ist die säkulare Wachstumsrate, wie aus der neoklassische Wachstumstheorie folgt, unabhängig von den in einer Volkswirtschaft unternommenen Anstrengungen, insbesondere der Höhe der Sparquote?

(2) Folgt aus der Wachstumstheorie, dass sich die Wachstumsraten verschiedener Volkswirtschaften im Zeitverlauf angleichen müssen?

Neoklassische und neue Wachstumstheorie kommen dabei in wesentlichen Punkten zu unterschiedlichen Ergebnissen:

(1) Bedeutsam ist zunächst die Unterscheidung zwischen reproduzierbaren Produktionsfaktoren, diese werden ihrerseits produziert; die Entwicklung reproduzierbarer Produktionsfaktoren im Zeitablauf wird bestimmt durch die Sparquote, die festlegt, welcher Anteil des laufenden Einkommens für die Erstellung von Produktionsfaktoren zur Verfügung gestellt wird. Exogen wachsende Größen weisen dagegen vorgegebene und nicht veränderliche Wachstumsraten auf. Im neoklassischen Wachstumsmodell von SOLOW ist die säkulare Wachstumsrate exogen gegeben und hängt nur von der Wachstumsrate in Modellen mit endogenem Wachstum als Funktion der Akkumulation reproduzierbarer Produktionsfaktoren ab, ist also prinzipiell [beeinflussbar.286


286 Vgl. GRAFF (1993): S. 38.]

Gemeinsam ist der traditionellen neoklassischen und der neuen Wachstumstheorie, daß die Entwicklung zentraler makroökonomischer Größen entlang eines säkularen Gleichgewichtswachstumspfades (steady state) untersucht wird. Diskutiert werden dabei in der Neuen Wachstumstheorie vor allem mögliche Modelle "endogenen" Wachstums sowie die "Konvergenzhypothese", so daß folgende zwei Fragen im Mittelpunkt stehen:

(1) Ist die säkulare Wachstumsrate, wie es aus der traditionellen Wachstumstheorie folgt, unabhängig von den in einer Volkswirtschaft unternommenen Anstrengungen, insbesondere von der Höhe der Sparquote?

(2) Folgt aus der Wachstumstheorie, daß sich die Wachstumsraten verschiedener Volkswirtschaften im Zeitverlauf angleichen müssen?

Traditionelle und Neue Wachstumstheorie kommen dabei in wesentlichen Punkten zu unterschiedlichen Ergebnissen:

Ad (1): Wichtig ist zunächst die Unterscheidung zwischen reproduzierbaren Produktionsfaktoren und exogen wachsenden Größen: Reproduzierbare Produktionsfaktoren werden ihrerseits produziert; die Entwicklung reproduzierbarer Produktionsfaktoren im Zeitverlauf wird bestimmt durch die Sparquote, die festlegt, welcher Anteil des laufenden Einkommens für die Erstellung von Produktionsfaktoren zur Verfügung gestellt wird.19 Exogen wachsende Größen weisen dagegen vorgegebene und unveränderliche Wachstumsraten auf. Im SOLOW-Modell ist die säkulare Wachstumsrate exogen gegeben und hängt nur von der Wachstumsrate der Bevölkerung und vom technischen Fortschritt, d.h. von gegebenen Parametern, ab. Im Gegensatz dazu ergibt sich die säkulare Wachstumsrate in Modellen mit endogenem Wachstum auch als Funktion der Akkumulation reproduzierbarer Produktionsfaktoren, ist also prinzipiell beeinflußbar.


[19 Hier wird von internationalen Kapitalbewegungen abstrahiert. Darüber hinaus besteht bei intertemporalen Optimierungsmodellen durch Einführung einer Zeitpräferenzrate und Bestimmung des optimalen intertemporalen Konsumpfades die Möglichkeit einer Endogenisierung der Sparquote. Auch davon wird im folgenden abgesehen.]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet. Der Hinweis auf die Quelle erfolgt erst auf der folgenden Seite.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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