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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 13-27
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 257, Zeilen: 15-20-26-35
Eine Produktinnovation ist die erstmalige Anwendung einer neuen Technologie, die ihren Ausdruck in neuen oder verbesserten Produkten findet. Innovationen sind realisierte und am Markt eingeführte Erfindungen.352 Eine Prozessinnovation heißt radikal, wenn es der Unternehmung durch Kostensenkungen gelingt, den Preis ihres Gutes so weit herabzusetzen, dass sie eine Monopolstellung auf diesem Markt bekommt (bei freiem Marktzutritt). Ansonsten spricht man von einer inkrementalen Prozessinnovation. Die damit verbundenen Kostensenkungen sind im Ausmaß bescheidener. Die Mehrzahl der Prozessinnovationen wird im Sinne dieser Definition eher inkremental sein. Zu Produktinnovationen zählen Qualitätsverbesserungen bereits bestehender sowie die Kreation völlig neuartige Produkte (radikale Produktinnovation). Definitionsgemäß wird das Unternehmen, das ein völlig neuartiges Produkt auf den Markt bringt, zunächst eine Monopolstellung innehaben. Da viele Unternehmen mehr als ein Produkt herstellen und systematisch Forschung und Entwicklung betreiben, werden die Wirkungen der Einführung von Innovationen auf Humankapital aus ökonomischer Sicht in seinen Komponenten Beschäftigung und Qualifikation diskutiert.

352 Vgl. STONEMAN (1983) und TIROLE (1989).

Wenn Techniker, Ingenieure oder Manager neue Wege in der Produktion gehen, mit der Folge, daß ein Gut mit einer geringeren Einsatzmenge von Inputfaktoren als bisher erstellt werden kann, dann handelt es sich um eine Prozeßinnovation. Wenn gänzlich neue oder verbesserte Güter erfunden werden, handelt es sich um eine Produktinnovation.2

Eine Prozeßinnovation heißt radikal, wenn es der Unternehmung durch Kostensenkungen gelingt, den Preis ihres Gutes so weit zu herabzusetzen, daß sie eine Monopolstellung auf diesem Markt bekommt (bei freiem Marktzutritt). Ansonsten spricht man von einer inkrementalen Prozeßinnovation. Die damit verbundenen Kostensenkungen sind im Ausmaß bescheidener. Die Mehrzahl der Prozeßinnovationen wird eher inkremental im Sinne dieser Definition sein.

Zu Produktinnovationen zählen Qualitätsverbesserungen bereits bestehender sowie die Kreation völlig neuartiger Produkte (radikale Produktinnovation). Definitionsgemäß wird das Unternehmen, das ein völlig neuartiges Produkt auf den Markt bringt, zunächst eine Monopolstellung innehaben. Da viele Unternehmen mehr als ein Produkt haben und systematisch Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben, werden Produkt- und Prozeßinnovationen vielfach gleichzeitig Vorkommen. Im folgenden werden die Wirkungen der Einführung von Innovationen auf Humankapital in seinen Komponenten Beschäftigung und Qualifikation aus ökonomischer Sicht diskutiert.


2 Diese Definitionen orientieren sich an:

Stoneman, P. (1983) The Economic Analysis of Technological Change. Oxford University Press, Oxford

Tirole, J.(l 989) The Theory of Industrial Organization. MIT Press, Cambridge, MA.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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